Jeder Mensch verhält sich anders vor der Kamera. Manche Leute bewegen und verhalten sich natürlich, während andere sofort verkrampfen und sich sichtlich unwohl fühlen.

Für ein gelungenes Porträt müssen diese Unsicherheiten überwunden werden. Ist das Motiv – die Person vor der Kamera – nicht gewohnt, wortwörtlich im Fokus zu stehen, ist es ratsam, sich erst einmal mit der Person zu treffen, um eine gewisse Vertrautheit aufzubauen.

Dies ist wichtig, damit das Endergebnis natürlich und nicht gestellt rüberkommt.

Die Art des Porträts

Je nachdem was für eine Art von Porträt geschossen wird, geht es entweder ins Studio oder an einen öffentlichen Ort mit guten Lichtverhältnissen. Studioporträts bieten nicht die gleichen natürlichen Verhältnisse wie ein Shooting in der Stadt oder auf dem Land. Man kann jedoch davon ausgehen, dass Fotos aus dem Studio qualitativ hochwertiger aussehen werden.

Das Outdoor Shooting

Begibt man sich an die frische Luft, gibt es ein paar Tipps, um für optimale Verhältnisse sorgen.

  • Versuche direktes Licht zu vermeiden.
  • Benutze beim Shooting in der Stadt eine Blende mit niedrigem Wert, um sicherzugehen, dass das Motiv im absoluten Fokus steht. Befindet man sich in der Natur, muss dies nicht unbedingt der Fall sein.

Ein weiterer Vorteil beim Outdoor Shooting ist, dass das Motiv sich beim Gespräch auf andere Menschen, Tiere und Dinge konzentrieren und damit die Unsicherheit vor der Kamera leichter ablegen kann.

Das Studio-Shooting

Soll das Porträt im Studio gemacht werden, ist neben der Belichtung, das richtige Kamera-Equipment von absolutem Vorteil. Die Kamera kann auf das Motiv eingestellt und auf einem Stativ befestigt werden. Somit kann der Photograph sich voll und ganz auf das Motiv einlassen und muss nur in den richtigen Momenten abdrücken, um die Person in natürlicher Weise abzubilden.

Die Auswahl des richtigen Porträts

Nach dem Shooting, egal ob draußen oder drinnen, gilt es, das richtige Foto zu finden. Meist ist das natürlichste von allen die optimale Wahl.