Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen Fotos, die draußen oder drinnen in den eigenen vier Wänden geschossen werden.

Zum einen ist die Belichtung draußen meist besser und kamerafreundlicher, zum anderen hat man draußen nicht die gleichen Probleme mit Gegenlicht wie im Zuhause. Doch dazu später mehr.

Smartphone, Digitalkamera oder doch Spiegelreflex?

Je nachdem ob mit einem Smartphone, einer Digitalkamera oder einer Spiegelreflexkamera Fotos gemacht wird, sind die Ergebnisse und Herausforderungen unterschiedlich.

Smartphones und Digitalkameras sind meist besser dazu im Stande, ausgeglichene Fotos zu schießen. Ausgeglichen heißt in diesem Fall, dass der Unterschied zwischen hellen und dunklen Bereichen nicht allzu gravierend ist. Der Nachteil an beiden sind oftmals die mangelnde Möglichkeiten, Fotos nachträglich zu bearbeiten. Dadurch lassen sich nur Kleinigkeiten optimieren.

Spiegelreflexkameras – teuer aber lohnenswert

Deutlich mehr Möglichkeiten bieten Spiegelreflexkameras. Diese sind zwar teurer in der Anschaffung, jedoch bieten sie qualitativ hochwertigere Ergebnisse. Sollte das Foto noch Bedarf an Optimierung haben, sind Spiegelreflexfotos im RAW-Format die empfehlenswerteste Variante, das Beste aus deinen Fotos zu herauszuholen.

Programme wie Lightroom und Photoshop bieten zahlreiche Hilfsmittel und Tools, um Fotos nicht nur zu optimieren, sondern auch vermeintliche Problemzonen zu retuschieren.

Wurde ein Fleck auf der Tischdecke entdeckt? Einfach mit Photoshop retuschieren und das Problem ist (auf dem Foto) gelöst.

Gegenlicht – der Feind aller Photographen

Ein generelles Problem bei vielen Fotos, die drinnen geschossen werden, ist Gegenlicht. Oft kommt es vor, dass Personen fotografiert werden, die direkt vor oder neben Fenstern oder offenen Türen stehen. Obwohl der Raum gut beleuchtet ist, wird Licht von draußen von der Kamera meist als heller aufgefasst und ist im Foto dementsprechend überbelichtet.

Selbst mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop ist dem Problem nur selten zufriedenstellend beizukommen. Wir empfehlen daher, die Kamera so gut es geht vor (also mit dem Rücken zu) Fenstern und offenen Türen zu positionieren, um diesen Problemen aus dem Weg zu gehen.